Seit dem Auftritt habe ich einiges an mir wirken lassen.
„Der Erste war der Schwerste“ kam mir in den Sinn und ich bin noch so schön „warmgeübt“, mal sehen…
Aber was so besonders schön ist, ist mein neues Selbstwertgefühl, welches dadurch gesteigert wurde, denn ich habe an diesem Tag eine Autonomie zurückerlangt, die mir seit Ewigkeiten verloren gegangen zu sein schien.
Ja, wenn ich die Möglichkeit erhalten sollte, dann würde ich Euch gerne die Geschichte ebenfalls auf der Bühne näher bringen.
Warum auf der Bühne?
Es hat was „Reinigendes“, es nicht immer nur mit sich selbst auszumachen und gleichzeitig mag ich gerne die Erfolgsgeschichten erzählen, wie die mit dem Hören. In Textform kommt ja schon viel sehr an, aber die Energie, die man auf der Bühne weitergibt, die ist eben besonders.
Was mir daran besonders gut gefällt, ist, dass ich es selbst steuern kann. Wenn man z.B. zu einer Selbsthilfegruppe geht, dann nimmt man die Energien der anderen mit und deren Geschichten und packt die auch noch auf sich drauf. Zuerst scheint es erleichternd zu sein, dass es anderen auch so geht oder schlimmer, aber das macht zwei Dinge mit einem:
- Man verkleinert seine Erfahrung oft dadurch und seine Bedürfnisse und so relativiert man sie
- Man dreht sich im Kreis, weil es alles Menschen sind, die ihre Sorgen erzählen, selten Lösungen vorleben und wenn, dann sind es oft Programme, die aber darauf zielen, etwas bestimmtes zu erreichen.
Und für das im Kreisdrehen bin ich einfach schon zu alt… 😉
Außerdem hat mir jemand ganz Liebes gesagt, dass er durch meine Geschichten gesünder werden konnte, weil ich alles bei mir selbst irgendwie in eine Richtung gebracht habe, die „gut“ ausging. Perfekt gibt es eh nicht, aber „unterm Strich“, sage ich immer, da sollte es ganz gut aussehen. Nicht megaübertrieben toll, aber zufriedenstellend.
Vielleicht darf ich Euch ja in den nächsten Monaten von der Moni erzählen, die sich über Blümchen am Wegesrand, Vögel die fliegen und die Sonne, die einfach scheint freuen kann und wie ich mein Herz geschützt habe, während es Zeiten gab, in denen ich mich nicht mehr über die Blümchen am Wegesrand, die Vögel die fliegen und die Sonne die scheint freuen konnte.
Ich wünsche Euch eine wunderbare närrische Zeit, wenn’s auch nicht so meins ist. Aber närrisch trifft es schon sehr, nicht wahr?
Bis bald!
Eure Moni