Stimmen zu meiner Chorerfahrung und meiner Hörentwicklung

17.12.2025

Zeugen meiner Hör- und Sprechentwicklung

Weil ich gerne auch Rückmeldungen erhalte, um meinen eigenen Stand auch festhalten zu können, freue ich mich natürlich über jede Art von „Zeugen-Berichten“. 

Ich würde mich sehr über noch mehr „Zeugen-Berichte“ freuen und deshalb könnt Ihr mich gerne persönlich anschreiben (bitte Adresse erfragen) oder hier unten im Kommentarfeld schildern, wie Ihr meine Hörentwicklung mitverfolgt habt. 

 

Liebe Moni,

Du hast mich gebeten, meine Eindrücke, mein Empfinden Dir und Deiner Schwerhörigkeit gegenüber zu beschreiben. Das möchte ich jetzt mal versuchen.

Wir sind uns (glaube ich) im Frühjahr 2021 zum ersten Mal begegnet. Zu der Zeit war ich noch Gesangsschülerin von B.B. und sie hatte mir von einer jungen Frau berichtet, mit der sie zurzeit arbeitet. Ein großes Abenteuer, da die junge Frau schwerhörig sei, aber sie beide durch die Schwingungen irgendwie „zueinander“ finden. Diese junge Frau, von der B.B. mir erzählte, warst/bist Du. Unsere Begegnung fand bei B.B. statt, denn Du warst nach mir „dran“ und kamst ein bisschen früher, so dass Du schon im Raum warst, als ich noch gesungen habe. Dann haben wir uns bekannt gemacht und mir fiel auf, dass Du sehr undeutlich sprichst. Deutlicher als so manch anderer, von dem ich weiß, dass er/sie ebenfalls „resthörig“ (Dein Beschreibung) ist, aber doch nicht so einfach zu verstehen. Aber Du warst mir gleich sympathisch, und da Du so ein offener Mensch bist, haben wir uns gleich noch ein bisschen unterhalten.

In der darauffolgenden Zeit berichtete B.B. von eurer Zusammenarbeit und was sich alles bei Dir durch das Erspüren der Schwingungen verändert. Deshalb war ich auch nur ganz kurz überrascht, als Du dann auch bei dem von B.B. initiierten und geleiteten Projektchor dabei warst. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass es Dir möglich sein sollte in einem Chor zu singen. Und: Es gab ganz viele Menschen in diesem Chor, die Dich nicht kannten und von daher auch gar nicht wussten, dass Du nicht hören kannst. Nach den Chorproben standen wir beide mit einigen anderen noch oft draußen und haben uns unterhalten. Ich habe Dich so bewundert!! Aber nach wie vor war Deine Aussprache noch ziemlich undeutlich. Durch Corona kam im Herbst dann der Abbruch der Chorproben und wir verloren uns eine wenig aus den Augen.

Umso schöner, dass wir uns in diesem Jahr nach fast einem Jahr ohne Kontakt wieder gesehen haben. Wir waren beide zu der Silberhochzeitsfeier von B.B. und D.B. eingeladen und haben das über die Chatgruppe bemerkt. Auf der Feier haben wir uns dann sehr (!!) lange und ausgiebig unterhalten und da fiel es mir direkt auf: Du hast eine wesentlich deutlichere Aussprache als noch vor einem Jahr! Unglaublich! Ich hatte den Eindruck, dass wir uns ganz „normal“ unterhalten konnten. Bemerkenswert war auch die Begegnung mit meiner Tochter A., die auf der Feier als Fotografin engagiert war und mich ganz erstaunt fragte: „Wieso kennst Du denn L.s Mama?“ L., Deine Tochter singt also im Kinderchor, bei dem meine A. selbst seit weit über 10 Jahren aktiv singt und auch die Chorleiterin aktiv unterstützt. Und ihr beiden hattet euch dabei anscheinend schon kennengelernt und unterhalten. Und A. war es nicht aufgefallen, dass Du schwerhörig bist! Meinem Mann, hatte ich natürlich schon öfter von Dir erzählt, aber kennengelernt habt ihr euch dann erst an dem Abend der Feier. Er war dann ganz erstaunt, dass DU DIE Moni bist, von der ich erzählt hatte, denn auch für ihn war es nicht erkennbar, dass Du Hör-/Sprachschwierigkeiten haben solltest. Diese wunderbare Entwicklung ist für mich als Laien nicht erklärbar, aber wunderschön zu sehen und zu hören.

Danach haben wir uns zum Kaffee trinken (okay, es war dann Kakao und Tee) verabredet und haben uns stundenlang und sehr intensiv unterhalten. Über uns, unsere Fähigkeiten als Mütter (und Du bist eine großartige Mutter!!), über unsere familiäre Herkunft, unsere Gemeinsamkeiten und über Energien, Schwingungen und, und, und…… Es war ein sehr intensives und tief gehendes Gespräch, wir haben uns zugehört und gemeinsam ein paar Tränen vergossen. Und wir haben uns besser kennengelernt. Ich freue mich schon riesig darauf, mehr Zeit mit Dir zu verbringen und Dir hoffentlich beim Aufbau einer Routine zur Stärkung und Einteilung Deiner Kräfte zu helfen. Außerdem habe ich das Gefühl, dass sich zwischen uns eine Verbindung bemerkbar macht, die langsam wächst… 

Herzliche Grüße

Deine Freundin Eike

.

 „Schmerzfrei“

Für mich war es ja irgendwie auch ein „Experiment“ das im Nachhinein als gelungen zu bezeichnen ist! Deine Reaktionen an den einzelnen Spielorten waren für mich einfach als fantastisch zu bezeichnen.

 

Und

 

Ich hatte eigentlich nie das Gefühl eine „Hörbehinderte“ Person dabei zu haben! Es machte Spaß, dir dabei zuzusehen wie du in  diese Szenen „eingetaucht“ bist. Dein Lachen, deine Freude und dein Glück zu sehen! Natürlich hattest du sicher auch einige Probleme manche Schauspieler zu verstehen aber man muß auch bedenken daß es alles Amateure waren die hier spielten und wir nicht gezielt für „Menschen mit einer Hörbehinderung“ (ich hoffe das ich mit dieser Ausdrucksweise richtig liege?) gespielt haben! Aber es hat auch mich sehr gefreut daß es dir gefallen hat und du, wenn auch evtl. nur dich, wieder eine neue Tür aufgestoßen hast. Wie bei unserem Chorprojekt hast du dich auch da voll reingekniet und wieder eine neue Erfahrung gesammelt. ich möchte dir solche Erfahrungen auch weiterhin ermöglichen und werde dafür mein Möglichstes tun und möchte dich bestärken diese Möglichkeiten zu nutzen! Mein Gehirn rattert diesbezüglich schon auf Hochtouren denn es gibt im Chawweruschtheater sicher das ein oder andere Stück das du dir ansehen kannst. Ich werde zu gegebener Zeit auf dich zukommen. Liebe Grüße Danny

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert