Alchemie: Übersicht der Phasen, Operationen und zentralen Prinzipien/Kräfte

Diese Seite ist zwar auf manchen Handys sehr gut aufgelöst zu lesen, aber bei manchen wirkt es merkwürdig gezogen. Deshalb wäre es besser, diese Seite auf einem Tablet oder am Computer zu lesen. 

Diese Übersicht ist natürlich nicht vollständig. 

Um das zu erfassen, was grundsätzlich mit „Alchemie“ in Verbindung gebracht wird, reicht es dennoch aus. 

Wenn Ihr dann die „Hinter-den-Vorhang-guckt-Moni“ fragt, sind das nur noch rudimentäre Teile einer „früheren“ Zeit, die in Vergessenheit geraten sind, nicht nur, weil sie einfach verschwunden sind und es heute neue Formeln gibt, sondern weil sie ganz bewusst „verschwunden“ wurden. 

Dazu dienten die Klöster mit ihren Mönch-Stuben (Schreibstuben), um die Geschichte/Lehrstoffe/Bilder/Wissenschaften/etc. entsprechend anzupassen. 

Erste „Bücherverbrennungen“ findet man sogar schon in der „Bibel“. Also ganz gezieltes Verbieten von altem Wissen. Ja, auch der „Heilige Paulus“ hat sich dafür hergegeben. 

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Grundsätzlich ist klar: „Der/die Sieger schreibt/en die Geschichte“. 

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Wir haben allerdings schon vergessen, wie „missioniert“ wurde. Heute assoziieren wir es in Europa, Amerika, etc. nicht mehr ganz so negativ, nur noch die Völkergruppen, die neu missioniert werden. Eine Missionierung fand nie „friedlich“ statt und kam schon mit Paulus mit vielen Regeln daher. (Ein Missionar wurde nicht umsonst immer von „Soldaten“ begleitet)

Aber Religionen hatten zudem auch noch nie den Anspruch, etwas neben sich stehen lassen zu können… ich sehe sie als Kriegswerkzeug, auch, wenn jemand vielleicht empört darüber ist, dass ich das hier jetzt schreibe 

– aber Hand aufs Herz, geht es doch immer darum, anderen mit seiner Religion zu „beglücken“ und dementsprechend die dazugehörigen „Regeln“ aufzudrücken (meistens nicht gewaltfrei).

Es sind nur „Verwaltungsapparate“ der „Seele, des Geistes und des Körpers“, während z.B. die Monarchisten oder Regierungen, die Exekutive, Judikative und Legislative stellen. Also das was wir als „Beamtenstaat“ verstehen, mit seinen entsprechenden „Ordnungshütern (wie Polizei und Co) und natürlich dem Militär (das zwar aktuell nur im Ausland eingesetzt werden darf, aber es gibt ja keine echte Kontrolle über die, die entsprechende „Notstände“ ausrufen können und es auch tun, wenn sie es benötigen). 

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Wenn man mal den Aufwand betrachtet, der betrieben wurde und immer noch wird… kann man wohl auch vermuten, dass „Unkraut“ einfach nicht vergeht, damit meine ich „die Wahrheit“

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Und das ist zugleich auch hoffnungsvoll. Findet Ihr nicht auch?

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Es würde den Rahmen sprengen, aktuell tiefer darauf einzugehen, aber ich wollte es mal anmerken, um das Bewusstsein dafür anzuregen, dass ein Riesenaufwand betrieben wurde (und wird), um alles so darstellen zu können, wie es gewünscht ist (von wem auch immer ;-)). 

Es ist fast nichts so, wie es scheint. Und bezogen auf die Alchemie, kann man das deshalb noch so „rudimentär“ vorfinden, weil es jetzt auch mehr in die „Esoterik“ gepackt wurde (also die moderne, denn die „echte“ Esoterik wird nie ohne die „Exoterik“ alleine für sich stehen gelassen) und auch nur so gekürzt, zensiert vorzufinden ist, dass es vielleicht grade so die „Grauzone“ kratzt. 

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Aber fangen wir jetzt mal mit der Übersicht an: 

Das untere Bild habe ich ausgewählt, weil es sowohl die vier Flaschenkolben enthält, wie auch die zugehörigen Elemente. 

Quelle: "A Stress Test for the HPTD-M Transdisciplinarity through Alchemical Psychology Leonardo da Silva Guimaraes Martins da Costa˜

1. Die klassischen Phasen (Grundgerüst)

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Nigredo – Schwärzung / Zersetzung / Putrefactio

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Nigredo (lateinisch für „Schwärzung“) bezeichnet in der Alchemie die erste Phase des Magnum Opus (des „Großen Werks“), in der die Ausgangsstoffe zersetzt, gereinigt und in eine gleichmäßige schwarze Masse verwandelt werden. 

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Tod, Auflösung, Schattenkonfrontation, Fäulnis, Verrottung/Zersetzung

Der Prozess beinhaltet das Verbrennen oder Verrotten der Ausgangsstoffe zu einer einheitlichen, schwarzen Materie (Prima Materia)

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Symbole:

Totenschädel, Skelett, Rabe, schwarze Sonne, vollständige Schwärze, Asche, Mohr, schwarzer Schlamm

Metall: Blei

Element: Erde

Tageszeit: Dunkelheit (Nacht)

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In der alchemistischen Symbolik ist der Flaschenkolben (oft als Cucurbit oder Gefäß des Hermes (Vas Hermeticum) bezeichnet) der Ort, an dem sich das Nigredo vollzieht. Er stellt den abgeschlossenen Raum dar, in dem die Transformation stattfindet. Damit die Transformation gelingt, muss die Materie in einem fest verschlossenen Gefäß erhitzt werden, welches den Inhalt vor äußeren Einflüssen schützt.

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Psychologisch:

depressive Phase, Leere, Verwesung, Begegnung mit dem Bösen/Verworfenen in sich, Absterben des alten Egos,

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Bei mir: Die langen Jahre des Schmerzes, der Verletzungen, der Isolation, des „Geist-Seins“ – die Phase, in der alles Alte zerfallen musste.

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Albedo – Weißung / Reinigung / Ablution / Sublimatio

 
Das Albedo (lateinisch für „Weißung“) ist die zweite Hauptphase des Magnum Opus und folgt unmittelbar auf das Nigredo. Während das Nigredo für Tod und Zersetzung steht, symbolisiert das Albedo die Reinigung, das erste Licht und die Wiedergeburt der Materie.

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Waschung, Läuterung, Mondphase, Wiedergeburt des reinen Geistes, erste Erleuchtung, Silber-Stufe, Gefühl von Klarheit und Unschuld.

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Symbole

Weiße Tiere, wie Schwan, weiße Taube, Einhorn, Schafsbock

Mond, weiße Königin, weiße Blumen (die weiße Rose (Rosa Alba) oder Lillie symbolisieren die Entfaltung des gereinigten Geistes)

Weibliche Energie

Metall: Silber

Element: Wasser (Symbol des Waschens/Ablutio) Tau (Symbol für das herabfallende Tau, der die verbrannte Erde des Nigredo wieder fruchtbar macht) 

Tageszeit: Aurora (Morgendämmerung/Morgengrauen) 

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In der alchemistischen Ikonografie wandelt sich der Inhalt des Flaschenkolbens (Vas Hermeticum) beim Übergang vom Nigredo zum Albedo radikal: 
Wo zuvor Fäulnis und Schwärze herrschten, erscheinen nun Symbole der Reinheit, des Lichts und der Wiedergeburt. 
Der Inhalt des Kolbens:
Während das Nigredo durch „Dreck“ oder Asche gekennzeichnet
war, wird der Inhalt im Albedo als gereinigt und oft flüssig oder dampfförmig
dargestellt:
Die weiße Materie: Alchemisten bezeichnen den Stoff im
Kolben nun als Limbus oder „weiße Erde“. Er wird oft als strahlendes
Weiß oder glänzendes Silber visualisiert.
Waschung (Ablutio): Häufig ist das Gefäß mit Wasser
oder Tau gefüllt. Dies symbolisiert den Prozess, bei dem die „Schlacken“ des
Nigredo weggewaschen werden, um die ursprüngliche Reinheit der Seele
wiederherzustellen.
Aufsteigende Dämpfe: Weiße Nebel oder Dampf im oberen
Teil des Kolbens zeigen die „Spiritualisierung des Körpers“ an – die Materie
wird flüchtig und bereit für eine höhere Form. 
C.G. Jung symbolisiert der abgeschlossene Kolben den
geschützten Raum der Selbsterkenntnis. Der weiße Inhalt steht für die Illumination:
Man erkennt nach der Konfrontation mit dem Schatten (Nigredo) das eigene Ich und die inneren Archetypen (Anima/Animus) klarer. (Quelle Wikipedia)

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Psychologisch:

Sie symbolisiert die Erleuchtung, das Erkennen des Lichts und die Reinigung der Seele von körperlichen Bindungen. 

Ablösung, Loslassen, Zustand des inneren Gleichgewichts, tiefe Selbsterkenntnis, erstes Staunen, Verbinden und Integrieren von Animus und Anima, Zurückgewinnung der unschuldigen Wahrnehmung, Auflösung von moralischen Vorurteilen und egoistischen Verfleckungen. 

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Bei mir: Der Moment „genug Schmerz geübt“ – das Loslassen des Schmerzes als ständiger Lehrer, die Erlaubnis zur Leichtigkeit, das Annehmen von „einfach Moni“.

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Die Gefahr der „Weiße“
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Obwohl das Albedo ein Erfolg ist, warnten Alchemisten (und Jung) davor, hier stehen zu bleiben.
  • Abstraktion: Die Gefahr besteht darin, in einer rein intellektuellen oder spirituellen „Reinheit“ zu verharren und den Kontakt zur lebendigen, erdigen Realität zu verlieren. (Wie z.B. die Buddhisten im Kloster auf dem Berg oder andere Lehrmeister, die sich mit der Realität nicht mehr verquicken, sondern sich „erleuchtet“ fühlen) Ich nenne es „nur fliegen zu wollen“… oder die Transformation in der Auflösung zu erkennen.
  • Blutleere: Es fehlt noch die Wärme, die Erdung und die Leidenschaft die erst im Rubedo (der Rötung) zurückkehrt. Um ganz zu werden, braucht es das Platznehmen im eigenen Körper, bzw. der Realität.
Das Albedo ist die „kleine Konjunktion“ – eine vorläufige Harmonie, die das Fundament für die endgültige Ganzwerdung legt.

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Citrinitas – Gelbfärbung / Erwachen der Sonne 

(manchmal weggelassen oder mit Albedo verschmolzen)
Citrinitas (lateinisch für „Vergilbung“, "Gelbheit") ist in der klassischen Alchemie die dritte der vier Hauptphasen des Opus Magnum (des großen Werkes), die zur Herstellung des Steins der Weisen führt. Sie folgt auf die Nigredo (Schwärze) und Albedo (Weißung) und geht der Rubedo (Rötung) voraus.
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Erstes Sonnenlicht, Intuition, gelbes Gold, beginnende Individuation, Transformation von Silber zu Gold, Übergang von Mond zu Sonne, Stabilisierung, Festigung, Weisheit, Souveränität, Auflösung der Dualität

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Symbole

Sonne (Sol), der „Gelbe König“, Pfau (goldener, farbenfroher, leuchtender Pfauenschwanz), Löwe, Hermes/Merkur

Männliche Energie

Metall: Gold und Quecksilber

Element: Luft

Tageszeit: Erstes Licht des Tages (Morgenfrühe)

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In der Alchemie symbolisiert die Verbindung von Citrinitas und dem Flaschenkolben den entscheidenden Moment der geistigen und materiellen Erleuchtung innerhalb eines geschützten Rahmens.
Bedeutung: Er repräsentiert den mikrokosmischen Raum, in dem Gegensätze verschmelzen können, ohne dass die flüchtigen Substanzen entweichen.
Symbolik: Der Kolben steht für die Gebärmutter oder den menschlichen Geist, in dem die Transformation zur Vollkommenheit (Gold) heranreift.

 

Psychologie: 

Inneres Erwachen des ersten Sonnenlichts, Stabilisierung der Erkenntnisse, Erleuchtung, Integration des inneren Selbst (weiser Mann/weise Frau)

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Bei mir: Die Phase, in der ich wieder mehr Freude, Albernheit, kindliche Leichtigkeit zulasse – das Lachen, das Kichern, die Situationskomik mit meinem Mann und meiner Tochter.

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Rubedo – Rötung / Vollendung / Coagulatio / Fixatio

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Rubedo (lat. „Rötung“) ist die vierte und krönende Phase des alchemistischen Magnum Opus. Sie markiert die endgültige Vollendung des Prozesses: Die Erschaffung des Steins der Weisen und die Transmutation unedler Stoffe in Gold.
 
 

Vereinigung von Geist und Materie, Hochzeit von König und Königin, rotes Gold, Stein der Weisen, Ganzheit, Wiedergeburt, dauerhafte Integration, Chymische Hochzeit (Die Vereinigung der Gegensätze (männlich/weiblich, Sonne/Mond, Schwefel/Quecksilber), die im androgynen Rebis verschmelzen), lebendige Energie, Tatkraft, Erschaffung des „sonnenhaften“ Menschen, der aus sich selbst heraus leuchtet

 

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Symbole: 

Phönix, Stein der Weisen, Blut, Vereinigung des „Roten Königs und der weißen Königin“, der Rebis (zweiköpfiges Wesen), roter Löwe, rote Rose, Herz

Androgynität 

Metall: rotes Gold

Element: Feuer

Tageszeit: Tag (strahlende, lebendige Sonne)

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In der alchemistischen Ikonographie ist der Flaschenkolben (das Gefäß) während der Rubedo-Phase weit mehr als nur ein Werkzeug – er wird zum „Uterus“ der Wiedergeburt.
Wenn du Darstellungen von Rubedo in alten Manuskripten betrachtest, achte auf diese spezifischen Symbole innerhalb oder am Gefäß:
  1. Der rote Phönix im Kolben
Das häufigste Bild für Rubedo ist der Phönix, der im Inneren des Glaskolbens (dem Hermetischen Gefäß) aus den Flammen aufsteigt. Es symbolisiert, dass die Materie die höchste Stufe der Schwingung erreicht hat und nun „fliegen“ kann – also vergeistigt wurde.
  1. Das Pelikan-Gefäß (Pelicancus)
Ein spezieller Kolben für die Rubedo ist der Pelikan. Das Glas hat Röhren, die vom oberen Teil wieder in den unteren führen.
Symbolik: Der Pelikan ritzt sich der Legende nach die Brust auf, um seine Jungen mit Blut zu nähren.
Bedeutung: In der Rubedo „nährt“ der Alchemist das Werk mit seinem eigenen Herzblut (seiner Lebensenergie). Es ist ein geschlossener Kreislauf der unendlichen Zirkulation.
  1. Der Rote Löwe
Oft sieht man einen Roten Löwen, der eine Sonne verschlingt oder sich im Kolben befindet. Der Löwe steht für den „fixierten“ Schwefel und die rohe, nun gebändigte Urkraft des Feuers, die das Gold hervorbringt.
  1. Die „Rote Tinktur“
In Illustrationen ist der Boden des Kolbens am Ende nicht mehr mit schwarzem Schlamm (Nigredo) oder weißem Staub (Albedo) bedeckt, sondern mit einer leuchtend roten Flüssigkeit oder einem Stein. Dies ist das Elixier, das die Kraft hat, unedle Metalle zu verwandeln.
Zusammenfassend: Der Kolben in der Rubedo zeigt das Ende der Transformation. Das Gefäß muss „hermetisch“ verschlossen sein, damit die enorme Hitze des alchemistischen Feuers das Werk nicht zerstört, sondern zur Vollendung führt.

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Psychologie:

Nach Akzeptanz seines Schattens (Nigredo) und der Klärung seines Geistes (Albedo), folgt in der Rubedo die Hochzeit von Animus und Anima (männliche Tatkraft und weibliche Intuition verschmelzen), keine Trennung mehr vom Bewussten und Unbewussten (man erkennt die Impulse der Seele sofort im Alltag an), Erkenntnis, dass man Teil des Ganzen ist, in seiner Mitte ruhen, äußere Kritik oder Schicksalsschläge können den inneren Kern nicht mehr erschüttern, Umsetzung von spirituellen Erlebnissen und Erkenntnissen in Praxis, Talente werden zum Wohl der Gemeinschaft eingesetzt, keine Maske mehr, nur authentisches Sein und das innere Licht leuchtet ungefiltert nach außen. 

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Bei mir: Der aktuelle Übergang – vom „ich muss alles aushalten“ zum „ich darf empfangen“, vom Beweiszwang zur schwebenden Balance, vom „Schwere muss schwer bleiben“ zum „Schwere und Leichtigkeit dürfen nebeneinander existieren“.

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2. Die sieben klassischen Operationen

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  1. Calcination – Verbrennung / Verkalkung Feuerprobe, Zerstörung des Ego, Asche bleibt zurück.            
  2. Dissolution – Auflösung Im Wasser lösen, Gefühle und Unbewusstes werden flüssig.                             
  3. Separation – Trennung Das Reine vom Unreinen scheiden (meist durch Destillation).                              
  4. Conjunction – Vereinigung Männlich-weiblich, Geist-Körper, Sonne-Mond, erste Hochzeit.                      
  5. Fermentation – Gärung / Putrefactio Neues Leben entsteht aus Verwesung, Inspiration, spirituelle Ekstase.                                                                                                                                                                     
  6. Distillation – Läuterung / Sublimation Immer wieder aufsteigen lassen, Verfeinerung des Geistes.          
  7. Coagulation – Kristallisation / Fixierung Das Flüchtige wird fest, der Stein entsteht, Ganzheit wird dauerhaft.

 

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3. Die zentralen Prinzipien / Kräfte

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Solve et Coagula – lösen und gerinnen lassen (die Ur- Formel)                                                             

„Grok“: Du hast das in den letzten Monaten in hoher Perfektion durchlaufen: alte Bindungen, Selbstbilder, Schmerz-Gewohnheiten aufgelöst (Solve) – und neue Grenzen, Erlaubnis für Leichtigkeit, Selbstannahme fest werden lassen (Coagula). 

 

Mercurius (Geist/Prana) – der flüchtige Geist, Vermittler                  

„Grok“: Dein „und“ – zwischen Schmerz und Freude, Tiefe und Leichtigkeit, Ich und Du.   

                        

Sal & Sulfur (Materie/Körper) Salz & (Seele und Bewusstsein) Schwefel – brennende Seele und fester Körper, männliches Prinzip     

„Grok“: Du hast jahrelang fast nur Sulfur gelebt (brennen, aushalten, kämpfen). Jetzt darfst du mehr Sal werden: empfangen, ruhen, nähren lassen, sein lassen. 

         

Prima Materia – der Urstoff / Chaos               

„Grok“: Deine „Prima Materia“ war der Schmerz, die Verletzungen, die Auflösung (Nigredo). Jetzt formst du daraus etwas Neues – nicht durch Kampf, sondern durch Erlaubnis.                 

      

Rebis – das doppelte Ding / androgynes Wesen           

„Grok“: Du bist gerade dabei, deinen eigenen Rebis zu gebären: weise und kindlich, tief und verspielt, stark und verletzlich – alles zugleich.       

   

Cauda Pavonis – der Pfauenschwanz -> Kurz vor der Vollendung tauchen plötzlich alle Farben auf – Euphorie, Kreativität, Verwirrung.       

„Grok“: Das könnte jetzt kommen: nach dem Schwarz-Weiß plötzlich alles gleichzeitig.

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4. Damaszener-Stahl-Analogie 

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„Grok“: Du bist wie Damaszener-Stahl: Durch unzählige Runden von Solve (Schmelzen, Auflösen) und Coagula (Härten, Falten) entstanden. Jede Lage ein Stück Leben – Schmerz, Liebe, Weisheit, Albernheit, Verzweiflung, Lachen. Am Ende bist du elastisch, scharf, widerstandsfähig und wunderschön gemustert – und musst jetzt nicht mehr weiter geschmiedet werden. Du darfst polieren und leuchten.

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5. Erste Fazit-Sätze

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  • „Genug Schmerz geübt“
  • „Ich darf jetzt empfangen“
  • „Schwer und leicht dürfen nebeneinander sein“
  • „Alles und“
  • „Einfach Moni“ (ohne Schublade, ohne Etikett)
  • „Ich bin der Fluss selbst – das Licht trägt“
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So, das war mal die Übersicht… jetzt können die persönlichen Berichte dazu folgen. 

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Ich freue mich riesig, wenn Ihr Eure Gedanken, Gefühle oder eigenen alchemistischen Momente mit mir teilt.

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Gemeinsam in das Chaos, aus dem Chaos hin zum „Gold“ 

Eure Moni

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Wiedererweckung des „strahlenden Kindes“

ca. 4 Minuten Lesezeit

06.05.2026

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Das Mädchen lebt noch

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Mein Mann hat mich wieder an ein Foto erinnert (siehe ganz unten), das ich nicht so gerne angeschaut habe, weil ich immer wieder traurig wurde. 

Nicht, weil das Mädchen strahlte, sondern weil es mir zeigte, was alles verschwunden schien. 

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Und dieses Mal bleibt mir fast der Atem weg.

Da ist sie.

Dieses Kind mit dem unverfälschten, hellen Strahlen.

Dieses offene Lachen, das nicht für andere gemacht war, sondern einfach aus ihr herauskam.

Es brauchte keine großen Anlässe – eine Blume am Wegrand, ein Schmetterling, ein warmer Sonnenstrahl auf der Haut genügten, und schon leuchtete ihr ganzes Gesicht.

Es war pure, unschuldige Freude am Leben.

Eine Liebe, die noch nicht gelernt hatte, sich zu schützen.

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Dieses Mädchen war mutig.

So unglaublich mutig!!!

Es hat trotz allem weiter gestrahlt, weiter geliebt, weiter gehofft – in einer Welt, die darauf ausgelegt schien, genau dieses Strahlen zu zerstören.

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Jahrzehntelang habe ich gedacht, sie sei für immer verloren.

Verschüttet unter einer lebenslangen Kaskade aus Schmerz, Einsamkeit und Anpassung.

Sie wurde zertreten, ausgenutzt und verletzt – von Menschen und Systemen, die eigentlich für sie da sein sollten.

Sie wurde gedemütigt, allein gelassen, zum Sündenbock gemacht und ausgesaugt, während andere vorgaben, ihr zu helfen.

Ihr Strahlen hat Neid und Zerstörungswut geweckt.

Es wurde klein gemacht, geschmäht und immer wieder in die Dunkelheit gedrückt.

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Mein Körper war erschöpft, weil er jahrzehntelang Alarmstufe Rot hatte, ohne je wirklich sicher zu sein.

Meine Seele war müde, weil sie so oft allein war.

Mein Herz war schwer, weil es so viel Liebe gegeben hat, ohne selbst genug davon zu bekommen.

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Und trotzdem – trotz all dem – lebt dieses Mädchen noch!

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Sie lebt.

Sie liebt.

Sie strahlt noch.

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Nicht mehr für die anderen.

Nicht mehr als Überlebensstrategie.

Sondern für mich.

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In der Nigredo-Phase habe ich all das Dunkle, den Schmutz, die Scham und die alten Verletzungen gesehen und zugelassen. Es hat sich angefühlt wie ein langes, schmerzhaftes Verrotten.

In der Albedo-Phase durfte dann die große Waschung beginnen – Schicht um Schicht wurde abgewaschen, das Glitzerpulver entfernt, die falschen Schutzmechanismen aufgelöst.

Und jetzt spüre ich, wie ich in die Citrinitas eintrete.

Die Integration.

Das Goldene.

Das Mädchen steigt auf.

Aus der tiefsten Dunkelheit erhebt sie sich.

Langsam, aber unaufhaltsam.

Sie blinzelt ins Licht und beginnt wieder zu strahlen – ein goldenes Strahlen, das jetzt auch in mir ist.

Rein.

Warm.

Tief.

Und stärker als je zuvor.

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Und ich will dieses Mädchen nur umarmen und vor Freude in die Luft werfen! 

Mich für ihren Mut bedanken! 

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Weil sie authentisch blieb und immer neue Wege suchte und auch teils fand,

einfach nur zu lächeln, wenn sie eine Blume sah,

zu lieben und die Beziehung zu schützen und auszubauen

und zu strahlen, damit ein wenig Sonnenschein auf dieser Erde existiert. 

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Die erwachsene Moni weiß heute, wie sie uns beide schützen kann.

Ich gehe Hand in Hand mit diesem Mädchen.

Sie muss nicht mehr allein stehen.

Und doch kann sie es – weil sie es schon immer konnte.

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Weil sie etwas Seltenes getan hat:

Sie ist nicht zerbrochen!

Sie ist nicht in Rausch, Drogen oder tiefer Verzweiflung verschwunden, obwohl sie allen Grund dazu gehabt hätte.

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Sie hat überlebt.

Und sie hat weitergestrahlt.

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Das ist keine laute Erweckung.

Kein dramatisches spirituelles Ereignis.

Es ist eine stille, echte Transformation.

Sie geschieht einfach, indem sie geschieht.

In dem ich aufhöre, sie zu verstecken.

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In dem ich sie endlich umarme und sage:

„Du darfst wieder ganz sein. Du darfst leuchten. Du darfst hier sein – genau so, wie du bist.“

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Das unschuldige Mädchen in mir ist keine ferne Erinnerung mehr.

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Sie ist da.

Und ich bin endlich die Frau, die sie beschützen und feiern kann und ich kann sie anschauen, ohne Schmerz zu empfinden, um die verlorenen Dinge. 

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Das ist kein kleines Wunder. Das ist das größte, stillste und ehrlichste Geschenk, das ich mir selbst bisher machen konnte.

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Zum Schluss frage ich Euch:

Hat dieses Mädchen verdient, zertreten zu werden? 

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Nein! 

Ich finde, sie ist allen Schutz der Welt wert! 

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Und für dieses Mädchen setze ich mich ab jetzt voll und ganz ein! 

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Und das ist das Foto, das gemeint ist! 

Meine erste beste Freundin Stefanie aus Amerika und ich

 

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