18.03.2026 / neu bearbeitet: 04.06.2026
Meine durchlebte Nigredo in meinen Worten (04.06.2026)
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In der Nigredo geht es darum, die Dinge loszulassen, die einen lange gehalten haben, obwohl sie nicht gut tun. Es sind die alten Bindungen, Muster und Identitäten, die man endlich hinter sich lassen darf.
Diese Phase ist oft schmerzhaft, aber sie ist auch sehr konkret.
Man sieht meist klar, was nicht mehr mitgenommen werden kann.
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Zwei Bilder beschreiben diesen Vorgang besonders gut:
der Komposthaufen und das Feuer.
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Der Komposthaufen birgt dabei eine besondere Möglichkeit (von mir selbst durch das „Durchleben“ entwickelt):
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Man kann sich von etwas trennen, ohne es zu vernichten.
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Was auf den Kompost kommt, wird verstoffwechselt – langsam zersetzt, in seine Bestandteile aufgelöst und schließlich in fruchtbare Erde verwandelt.
Diese neue Erde trägt etwas von dem Alten in sich, aber in einer verwandelten, unschädlichen Form.
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Und genau hier beginnt eine neue Freiheit:
Man muss nicht sofort etwas mit dieser Erde anfangen!
Man darf selbst entscheiden, ob und was man pflanzen möchte.
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Ob etwas, das gerade wächst, zu einem passt oder nicht.
Ob man einen Teil der Erde nutzen will oder sie lieber unberührt lässt.
Ob man sie bepflanzt, um etwas Neues entstehen zu lassen – oder ob man sie einfach so belässt, weil das, was da war, auch in seiner verwandelten Form keinen Platz mehr im eigenen Leben finden soll.
Die fruchtbare Erde zwingt zu nichts. Sie schenkt lediglich die Möglichkeit, selbst zu wählen.
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Neben dem Bild des Komposthaufens gibt es noch ein anderes klassisches Bild für diese Phase: das Feuer.
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Auch das Feuer ist in der Nigredo kein rein zerstörerisches Element.
Es dient vielmehr der Trennung.
So wie beim Schmelzen von Erz das reine Metall vom umgebenden Gestein geschieden wird, so trennt das Feuer in der Nigredo das Wesentliche vom Unwesentlichen.
Es geht nicht darum, etwas vollständig zu vernichten, sondern darum, das zu lösen, was nicht mehr zusammengehört.
Was übrig bleibt, ist oft roh und unfertig – aber es ist reiner als zuvor.
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Beide Bilder – Kompost und Feuer – beschreiben also denselben Vorgang aus unterschiedlichen Perspektiven:
Die Auflösung von etwas, das nicht mehr lebendig ist, damit etwas Neues entstehen kann.
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Neben diesen beiden Bildern gibt es noch eine dritte, sehr tiefe Erfahrung der Nigredo: die Schwärze.
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Diese wirklich tiefe, klebrige Schwärze, die wie Teer alles übergießt oder einen selbst in den Teer hineinzieht.
Hier geht es um das Sterben und fast Ersticken in dieser Schwärze.
Man fühlt sich, als würde man darin untergehen oder gar sterben. Und doch ist es genau dieser Zustand, aus dem man sich später wieder herauslösen kann – aus der Asche oder aus dem Teer heraus.
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Die Nigredo ist deshalb für viele die schwierigste, aber auch die wichtigste der vier Phasen.
Denn hier beginnt erst etwas wirklich in Bewegung zu kommen.
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Wer sich in diese Schwärze einlässt und aushält, dass es sich anfühlt wie ein bodenloses Loch, erfährt meist irgendwann, dass es kein Schwarzes Loch ist.
Es ist der Anfang von etwas, das später heilen kann (oder endlich heilen kann).
Wer sich das jedoch nicht zutraut und die tiefe Schwärze meidet, bleibt oft in einer grauen, halb aufgelösten Masse kleben – aus der keine echte Trennung und keine wirkliche Verwandlung hervorgehen kann.
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Oft werden die Bilder der Nigredo jedoch sehr dramatisch und verstörend dargestellt – besonders in Tarotkarten oder symbolischen Darstellungen.
Die Schwärze wird dann als Höllenabgrund gezeigt, als etwas rein Zerstörerisches und Bedrohliches.
Das entspricht meiner Erfahrung nicht ganz.
Die Nigredo selbst ist kein schädigender oder böser Prozess.
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Das, was hineingeworfen wird – alte Verletzungen, toxische Bindungen, traumatische Erfahrungen – kann sehr wohl höllisch und zerstörerisch gewesen sein.
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Der Prozess der Nigredo jedoch ist nicht das, was schädigt.
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Er ist das, was trennt, auflöst und verwandelt.
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Auch wenn Träume in dieser Phase manchmal sehr tief und albtraumartig sind, wird meist recht bald erkennbar, welchen Sinn sie haben.
Die Nigredo ist kein Ort, an dem man verloren geht, sondern ein notwendiger Durchgang, sich von allem „Höllischen“ lösen zu können.
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Zwei weitere klassische Symbole sind der Rabe und die „Schwarze Sonne (Sol Niger)“.
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Der Rabe wird oft als Bote zwischen den Welten gedeutet.
In dieser Betrachtung steht er jedoch weniger dafür, zwischen den Welten zu wandeln, sondern dafür, den Prozess der Verwandlung in dieser Welt zu begleiten.
Der Rabe sieht die Schwärze und die Auflösung – und bleibt trotzdem präsent.
Er symbolisiert damit nicht den Übergang ins Jenseits, sondern die Fähigkeit, auch in der tiefsten Schwärze noch die Möglichkeit der Transformation/Veränderung zu erkennen.
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Die Schwarze Sonne steht nicht für Vernichtung, sondern für eine bewusste, schützende Verdunkelung.
So wie die Mutterbäume im Wald den Boden beschatten, damit die jungen Bäume langsam und kräftig heranwachsen können, oder wie die Erde den Samen umhüllt, damit er seine Kräfte sammeln kann, bevor er keimt – so verdunkelt auch die Schwarze Sonne den inneren Raum.
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Diese Verdunkelung dient nicht dazu, etwas zu ersticken, sondern gibt dem, was sich verwandeln will, die notwendige Zeit und den nötigen Schutz.
Sie verhindert, dass etwas zu früh ans Licht kommt, bevor es stark genug ist, um gesund und ganz hervorzutreten.
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Die Nigredo ist daher kein Abgrund, in dem etwas endgültig zerstört wird.
Sie ist ein notwendiger, oft schützender Raum, in dem das Alte aufgelöst und verwandelt werden kann – damit in den folgenden Phasen etwas Neues, Gesünderes und Ganzes entstehen kann.
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Alchemie und Psychologie der Schattenarbeit
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Der Schatten umfasst nicht nur schwierige Anteile, sondern auch positive Kräfte, die wir unterdrückt haben – besonders die tief verankerten inneren Muster wie Anpassung, Selbstaufgabe oder das ständige Bedürfnis zu funktionieren. Schattenarbeit bedeutet, diese Muster und abgespaltenen Teile bewusst wahrzunehmen und zu integrieren. In der Alchemie wird dieser Prozess vor allem mit der Nigredo in Verbindung gebracht. Die Nigredo ist die Phase der Auflösung, in der alte Bindungen, Muster und Identitäten zerfallen. Sie wird hier nicht als zerstörerischer Abgrund verstanden, sondern als notwendiger, oft schützender Raum, in dem das Alte aufgelöst wird – damit etwas Echtes und Ganzes entstehen kann. Diese Auflösung wird durch die Bilder des Komposthaufens, des Feuers und der tiefen Schwärze beschrieben, ergänzt durch die Symbole des Raben und der Schwarzen Sonne.
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Der Begriff Schatten stammt von C.G. Jung und beschreibt all das in uns, was wir nicht sehen, nicht wahrhaben wollen oder was wir als unvereinbar mit unserem bewussten Selbstbild empfinden.
Der Schatten enthält nicht nur „dunkle“ oder schwierige Anteile, sondern auch positive Kräfte, die wir früh gelernt haben zu unterdrücken. Besonders große und einflussreiche Schattenanteile sind dabei die inneren Muster, die wir über Jahre oder Jahrzehnte entwickelt haben – etwa Anpassung, Selbstaufgabe, übermäßige Verantwortungsübernahme, Vermeidung von Konflikten oder das ständige Bedürfnis, „funktionieren“ zu müssen.
Diese Muster sind oft so tief verankert, dass sie wie eine zweite Haut wirken und unser Leben stark bestimmen, ohne dass wir sie als Schatten erkennen.
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Schattenarbeit bedeutet daher nicht, „das Böse in sich zu bekämpfen“, sondern bewusst wahrzunehmen, was wir bisher abgespalten, verdrängt oder auf andere projiziert haben.
Sie ist der Prozess, in dem wir lernen, diese abgespaltenen Teile und Muster wieder anzuerkennen und zu integrieren.
Dabei geht es nicht darum, die alten Muster einfach „wegzumachen“, sondern zu verstehen, welche Funktion sie einmal hatten – und ob sie uns heute noch dienen oder eher einschränken.
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Psychologisch gesehen zeigt sich der Schatten vor allem durch Projektion:
Was wir an uns selbst nicht sehen können, erkennen wir oft zuerst bei anderen Menschen – und reagieren dann besonders stark.
Die Intensität der Reaktion ist meist ein Hinweis darauf, dass ein eigener, abgespaltener Anteil berührt wurde. Durch bewusste Auseinandersetzung (zum Beispiel durch starke emotionale Trigger, innere Bilder, Träume oder therapeutische Arbeit) können diese Muster und Anteile nach und nach ins Bewusstsein kommen.
Der Widerstand gegen diese Bewusstwerdung ist dabei normal – er zeigt sich oft in Scham, Angst, Intellektualisieren oder dem plötzlichen Wunsch, „positiv“ zu bleiben.
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In der Alchemie wird die Arbeit am Schatten vor allem mit der Nigredo in Verbindung gebracht.
Psychologisch gesehen ist die Nigredo der Moment, in dem die alten Muster und abgespaltenen Anteile nicht mehr ignoriert werden können.
Die Schwärze, die hier erlebt wird, fühlt sich oft wie ein Verlust oder Untergang an – weil Teile der bisherigen Identität aufgelöst werden. Doch genau darin liegt auch die Chance:
Wer sich auf diesen Prozess einlässt, kann nach und nach eine andere, authentischere Identität entdecken.
Eine Identität, die weniger von alten Anpassungsmustern geprägt ist und stattdessen gesünder, resilienter und zentrierter ist.
Die Integration des Schattens führt nicht zu Perfektion, sondern zu mehr Ganzheit – zu der Fähigkeit, mehr von sich selbst zuzulassen und aus der eigenen Mitte heraus zu leben.
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Nigredo vertiefen – das klingt, als ob du bereits in diesem Stadium steckst oder bewusst tiefer hinein willst, statt es nur intellektuell zu streifen.
Nigredo ist keine leichte Phase, die man „macht“, sondern eine, die einen macht – oder besser: zerlegt, um später neu zusammenzusetzen.
Hier eine etwas tiefere, praxisnahe Annäherung an Nigredo (klassisch-alchemistisch + jungianisch-psychologisch), mit Fokus auf Vertiefung:
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Kern von Nigredo – was wirklich passiert
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Putrefactio / Verwesung / Zersetzung
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Zwei Ebenen nach Jung . .
- Die unbewusste Nigredo (unio naturalis): Du warst schon immer im Schatten drin, hast es nur nicht gemerkt.
- Die bewusste Nigredo (Individuations-Nigredo): Du spürst jetzt aktiv, wie der Schatten hochkommt – und das tut höllisch weh. Genau hier beginnt die eigentliche Arbeit.
Wie vertieft man Nigredo bewusst
(statt nur passiv zu leiden)?
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Aktives Annehmen der Auflösung
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Hör auf zu kämpfen, dass es „wieder gut wird“.
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Schatten-Dialog intensivieren
Schreibe Briefe an die Anteile, die du hasst oder fürchtest (dein Neid, deine Scham, deine Wut, deine Feigheit).
Aktive Imagination: Stelle dir vor, du gehst in einen schwarzen Raum / Sumpf / Unterwelt und begegnest einer Gestalt (Rabe, Drache, tote Version von dir, Saturn).
Körperliche / rituelle Vertiefung
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Die alten Alchemisten haben gekocht, gebrannt, gefault – tu Ähnliches symbolisch:
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Fasten (nicht nur Essen – auch Social Media, Drama, Ablenkung)
Dunkelheit suchen (längere Zeit in stockdunklem, Raum Nachtwanderungen ohne Licht)
Zerstörungsrituale: Schreibe alles auf, was du loswerden willst, und verbrenne / vergrabe / zerreiße es bewusst
Trauerarbeit: Lass alte Verluste wirklich zu Ende trauern, statt sie zu überspringen
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Warnsignale, dass du zu lange in der Nigredo hängen bleibst
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- Chronische Hoffnungslosigkeit ohne jede Wendung
- Suchtverschiebung (Alkohol, Sex, Arbeit, Spiritual-Bypassing)
- Identifikation mit dem Opfer-/Todes-Aspekt („Ich bin einfach kaputt und das ist jetzt mein Schicksal“) → Dann brauchst du einen kleinen Albedo-Vorgeschmack: etwas Wärme, Mitgefühl, ein winziger Lichtstrahl von außen (Therapie, ehrlicher Freund, Kunst, Natur).
Kurzer alchemistischer Merksatz zur Vertiefung
„In der Nigredo leidet die Materie, bis die Schwärze verschwindet.“
→ Du bist die Materie. Lass es leiden – aber begleite es bewusst.
Je tiefer die Schwärze, desto radikaler die spätere Illumination.
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Nach den Zusammenfassungen möchte ich Euch die Möglichkeit geben, durch mein „Erleben“ und „Arbeiten“ das Thema „Nigredo“ zu vertiefen.
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In den meisten Fällen ist es den Autoren recht egal, wie die Leser mit den Infos zurecht kommen.
Das kennt Ihr von fast allen Büchern, die einen zwar aufzeigen, was „schepp“ läuft und auch mal warum, aber selten weiß man hinterher, was man jetzt mit diesen Infos anfangen soll und in manchen Fällen bleibt man auch mit seinen geöffneten Wunden zurück.
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Natürlich kann man als Autor nicht für alle Verantwortung übernehmen, aber auch ich habe den Blog erst einmal zu meiner eigenen Bewältigung geschrieben.
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Doch ab heute (wenn ich nun auch nicht mehr alle alten Texte aufarbeite, aber die zukünftigen möchte ich entsprechend anpassen), den 04.062026, möchte ich nicht nur Triggerwarnungen herausgeben, sondern auch Vorsorge und Nachsorge mit einpflegen.
Ob Ihr diese Vorsorgen und Nachsorgen beherzigt oder nicht, bleibt Euch natürlich überlassen.
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In meinem Nigredo-Teil ging ich bewusst in die Dunkelheit.
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Was bedeutet, dass ich mich völlig zurückgezogen habe, um quasi ungestört in die Tiefe gehen zu können.
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Wer die Texte liest, kann maximal getriggert werden, deshalb rate ich Euch, die Texte nur zu lesen, wenn Ihr auch Zeit habt, Euch Euren Schatten zu stellen (oder Ihr seid gefestigt genug, dass Ihr das gar nicht an Euch ranlasst).
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Als Vorsorge empfehle ich die Texte nicht zwischen „Tür-und-Angel“ zu lesen, auch nicht, wenn Ihr sowieso schon ganz viele Baustellen habt.
Und wenn Ihr in einem Prozess seid, in dem Ihr Euch sowieso schon spiegelt, dann achtet darauf, dass es Euch nicht in ein „Loch“ mitreißt.
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Vorsorge konkret:
Seid nicht alleine mit Euch!
Ich habe meinen Mann und meine Tochter an meiner Seite, die mich bedingungslos auffangen und mir den Raum für diese Tiefe geben.
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Also habt auf jeden Fall jemand in der Nähe, der Euch die Hand reichen kann und den Rücken stützt und vor allem, jemand, mit dem Ihr reden könnt (beste Freunde z.B.).
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Nachsorge:
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Lange Version Link: „Vagusnerv-Übungen“
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Kurz für die direkte Anwendungen:
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Eine sehr, sehr, sehr effektive Übung, die ich immer wieder angewendet habe:
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1. Hand auf den Bauch legen und/oder aufs Herz und sich sagen, dass man sicher ist.
Gerne im Bett oder im Sessel, wo man sich so richtig von Hinten gestützt fühlt, also auch das Gefühl hat, dass man nicht wackelt oder fällt.
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Ich habe Grok auch dafür belächelt, aber es funktioniert einfach!
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2. Und die zweite ebenfalls extrem effektive Übung ist auch eine „Vagusnerv-Atemübung“:
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4 – 6 – 8 Atemübung oder wer lieber mag 4 – 7 – 8 Atemübung (wissenschaftlich aufgearbeitet und kein Hokuspokus)
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4 Sekunden einatmen
6 Sekunden Luft anhalten (aber nicht verspannen dabei)
8 Sekunden ausatmen
4 Sekunden einatmen
6 Sekunden Luft anhalten
8 Sekunden ausatmen
(und so weiter)
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Natürlich könnt Ihr auch „Eure Sekunden“ finden, wichtig ist nur, dass das „Halten“ und das Ausatmen länger andauert, als das Einatmen.
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Oft brauche ich etwa ein oder zwei „Runden“ kürzere Versionen.
Aber dann ist alles beruhigt genug, um die „volle“ Länge ohne Druck (wichtig) ausführen zu können.
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3. Geht raus in die Natur und/oder lauft einfach ein paar Schritte ganz bewusst barfuß
(auch im Zimmer oder auf dem Balkon) und trinkt ein großes Glas stilles Wasser.
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4. Wer schon ausgeglichener ist, kann die „Dantian-Atemübung“ (TCM) anwenden:
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Hände auf den unteren Bauch legen (ca. 3 – 5 cm unterm Bauchnabel) und dort hineinatmen (Nase ein und Nase aus) und dabei denken, dass Ihr alles zurückholt, was zu Euch gehört und alles von Euch entfernt, was nicht zu Euch gehört.
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Nicht alle Texte sind „ultimativ“ verstörend, die ich schon zu stark empfinde, kann man sowieso nur hinter einem „Moni-Seelen-Raum-Schlüssel“ öffnen.
Aber ich weiß nicht, was Euch „antriggert“.
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Die Texte hauptsächlich meiner eigenen seelischen Aufarbeitung, aber mir wurde schon öfters gesagt, dass es hilfreich ist, zu lesen, was ich wie durchlebt habe.
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Seid Ihr selbst in diese Tiefe gestiegen, freue ich mich auch über „durchlebte“ Erfahrungen. Gerne per Mail, aber das geht auch mit der Kommentarfunktion, einfach dazu schreiben, dass es nicht der Veröffentlichung dienen soll, denn Kommentare werden bei mir nicht sofort veröffentlicht.
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"Echtes" Nigredo
Hier wird die „echte“ Nigredo-Erfahrung erklärt, weil sie oft verwechselt wird z.B. mit Depression:
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Ich lasse mal wieder Grok reden, was er so in seinem Datenspeicher hat:
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Wenn ich ehrlich bin – und ich bin es immer bei dir – kommt mir das, was die meisten Menschen über solche tiefen Nigredo-/Dark-Night-Erlebnisse erzählen (egal ob in Foren, Büchern, Podcasts, Social Media oder spirituellen Communities), nur in wenigen der Fälle wirklich echt und durchlebt vor.
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Erste aktive Arbeit mit der Nigredo
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Meine erste aktive Arbeit mit der Nigredo fing an, als ich mir nicht mehr weh tun lassen wollte.
Von niemandem mehr…
Weil ich schon eine Weile hier alles von allen Seiten betrachte kam in mir das hoch:
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Nein, ich kann nicht mehr… also ich meine… ich mag wirklich nicht mehr… ich mag einfach nicht mehr… ich mag einfach nicht mehr… ich mag einfach nicht mehr… ich mag einfach nicht mehr.
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"Asche-Traum"
Alter Traum aus dem Jahre 2009