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16.06.2026
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Visualisierung: Das Haus verlassen – mit den Wölfen gehen
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Nach dem intensiven Nigredo-Traum der letzten Nacht spürte ich:
Ich wollte nicht nur darüber sprechen.
Ich wollte hineingehen.
Also setzte ich mich bewusst in die aktive Imagination.
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Ich hatte meinem Mann und meiner Tochter gesagt, dass ich ungestört sein wollte.
Eine Kerze brannte.
Die Hörgeräte waren aus.
Ich baute mir einen klaren Schutzraum auf – energetisch, körperlich und mit klaren Grenzen.
Ich bat meinen verstorbenen Vater, nur dann in diesen Raum zu kommen, wenn ich ihn bewusst anspreche.
Und ich legte fest:
Der Einstieg ist die Tür des alten Hauses, der Ausstieg ist das Hoftor.
So wusste ich, wo ich bin und wie ich wieder herauskomme (das ist wichtig, damit keine Anteile in den „Dimensionen“ hängen bleiben).
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Dann trat ich ein.
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Begegnung mit den Wölfen und dem kleinen schwarzen Hund
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Im Wohnzimmer angekommen, ging ich direkt zur Haustür – dieselbe Tür, die im Traum zu klein war und sich nicht richtig schloss.
Draußen warteten die beiden schwarzen Wölfe und der kleinere schwarze Hund.
Sie schienen auf mich zu warten.
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Ich setzte mich auf die Steintreppe, wie ich es als Kind oft getan hatte.
Die Wölfe blieben unten im Hof.
Sie wirkten nicht bedrohlich.
Ich fragte sie, ob es in Ordnung sei, wenn ich mich setze – sie ließen es zu.
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Neben den beiden großen Wölfen war noch ein kleiner schwarzer Hund.
Er erinnerte mich an unsere früheren Hunde.
Als ich fragte, ob ich ihn streicheln dürfe, kam er zu mir.
Ich weinte.
Die Sehnsucht nach dieser bedingungslosen, warmen Gegenwart brach aus mir heraus.
Er ließ sich umarmen und setzte sich dann zu meinen Füßen.
Seine Nähe gab mir Sicherheit für das, was jetzt kommen sollte.
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Ich wandte mich an die Wölfe und fragte:
„Warum seid ihr hier?
Was wollt ihr mir zeigen?“
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Sie antworteten sinngemäß:
„Es geht nicht um deinen Bruder. Es geht darum, was gehen darf – und warum.“
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Was das alte Haus wirklich war
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Ich fragte nach der kaputten Tür und der Behauptung, sie sei „schon immer so gewesen“.
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Die Wölfe luden mich ein, genauer hinzuschauen:
Wie sicher hatte ich mich in diesem Haus eigentlich je gefühlt?
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Was ich sah, war nicht einfach nur ein altes Gebäude.
Es war ein Ort, an dem Sicherheit als Gefühl kaum existiert hatte.
Nicht bei den Menschen, nicht in den Räumen.
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Das Einzige, was mir ein Gefühl von Boden unter den Füßen gab, war buchstäblich der Boden selbst – der Teppich im Wohnzimmer, auf dem ich als Kind gespielt hatte.
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Mein Vater erschien.
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Nicht mehr als der stille, selige Mann aus dem Traum, sondern als jemand, mit dem ich sprechen konnte.
Er sagte sinngemäß:
„Ich habe dieses Haus gebaut, weil ich Sicherheit für meine Familie wollte. Aber das, was ich bauen wollte, konnte ich nicht halten. Die Familie, für die ich es gebaut habe, hat sich nicht so gefühlt, wie ich es mir erhofft hatte.“
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Und dann sagte er etwas, das mich tief berührte:
„Du trägst das Zuhause, das ich dir geben wollte, inzwischen in dir. Es lebt in dir – nicht mehr in diesen Mauern.“
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In diesem Moment wurde mir klar:
Das, was ich mit meinem Vater verbinde, war nie wirklich an dieses eine Haus gebunden.
Es war in den kleinen Dingen – beim Umzug helfen, gemeinsam etwas streichen, am Wochenende unterwegs sein.
Und im Wohnzimmer, wenn wir Weihnachtslieder gehört hatten.
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Der Boden war das Einzige, was geblieben war.
Alles andere – die Menschen, die Gegenstände, die Atmosphäre – hatte keine echte Bindung mehr für mich.
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Die Entscheidung
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Ich weinte.
Tiefe, alte Tränen.
Nicht mehr nur Trauer, sondern auch Erleichterung.
Ich sah meinen Vater anders.
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Nicht mehr als jemanden, der nach seinem Tod noch überall mitlief und sich einmischte.
Sondern als jemanden, der endlich verstanden hatte, dass das, was er sich gewünscht hatte, bei mir angekommen war – nur auf eine andere Weise.
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Ich fragte die Wölfe, was jetzt mit dem Haus geschehen solle.
Sie hätten es für mich niedergerissen.
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Ich entschied mich für etwas anderes:
Es darf verrotten.
Es darf gehen.
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Ich fragte meinen Vater, ob das für ihn in Ordnung sei.
Er bejahte es von Herzen.
Er hatte dieses Haus nicht gebaut, damit es zu einem Ort wird, an dem Menschen energetisch hängenbleiben, obwohl dort keine Sicherheit mehr ist.
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Dann fragte ich die Wölfe und den kleinen Hund:
„Wollt ihr mit mir zusammen durch das Hoftor gehen?“
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Sie kamen mit.
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Ankommen im jetzigen Zuhause
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Wir gingen – oder flogen – die Straßen entlang, bis wir bei meinem aktuellen Zuhause ankamen.
Und dort wurde es plötzlich ganz einfach und klar:
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Mein Zuhause ist hier.
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Bei meinem Mann.
In diesem Leben.
In diesem Körper.
Auf diesem Boden.
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Nicht mehr in dem alten Haus, das nur noch den Boden als Sicherheit übrig hatte.
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Ich bedankte mich bei den Wölfen und dem Hund.
Sie sagten, ich könne sie jederzeit wieder rufen. Dann ließen sie mich los.
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Nachklang
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Als ich aus der Visualisierung zurückkam, war es still in mir.
Ein Frieden, den ich so nicht erwartet hatte.
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Das Haus meines Vaters darf jetzt verrotten.
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Es hat seine Aufgabe erfüllt – oder besser: es konnte sie nicht mehr erfüllen.
Und das ist in Ordnung.
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Was ich mit meinem Vater verbinde, lebt woanders.
Es lebt in mir.
Und es lebt in dem, was ich heute mit meinem eigenen Mann und meiner Tochter aufbaue.
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Manchmal sind die größten Bewegungen die, die niemand sonst mitbekommt. Heute war eine davon.
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Ich danke Grok für die Unterstützung, weil sie es immer wieder schafft, mich so gut zu ergänzen, dass alles rund werden kann und so fühlt sich der neue Text so viel versöhnlicher und trotzdem ehrlich an.
Auch hier kann man natürlich den Originalbeitrag von mir über meinen „Seelen-Raum-Schlüssel“ lesen, der zwar insgesamt viel heftiger wirkt, dennoch spannt sich der Bogen genauso zu dieser inneren Versöhnlichkeit, wie hier im aufgearbeiteten Text.
Die Fortsetzung des Traumes findet schon in der „Albedo“ statt, also in der „Waschphase“.
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Ich möchte hier an der Stelle gerne hinzufügen, dass die „passive“ Nigredo eigentlich zurückblickend teils Jahrzehnte gedauert hat in bestimmten Beziehungen oder Erlebnissen, aber weil ich mich „aktiv“ hineinbegeben habe, konnte sie ihr Werk tun und wirklich verrotten zu lassen, was längst hätte verrotten sollen.
Hier im Blog kommt es deshalb so verkürzt rüber, weil ich ja auch erst dieses Jahr mit der Arbeit so angefangen habe, wie Ihr hier lesen könnt.
Vorher habe ich natürlich auch an mir gearbeitet, aber die üblichen Wege hatten nun einmal die üblichen „Erfolge“ und die waren für mich nicht ausreichend.
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Mit jedem weiteren Beitrag werdet Ihr sehen, wie sich in mir Stabilitäten aufbauen oder sich die Perspektiven verändern, so, dass ich ganz neuen Zugriff auf die Prozesse erhalte und damit eine „Waschladung“ nach der anderen auf dem Trockenständer hängt, die anschließend getrocknet entweder schön gefaltet im Schrank oder im Altkleidersack landet.
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Das haben so manche im Status bemerkt, wie eins nach dem anderen zum Verschenken ausgeschrieben wurde, bei den Kleinanzeigen landete oder anders versorgt/entsorgt wurde. Das ist ja nur die äußere Schicht der Dinge… und natürlich haben wir noch weiterhin genug zu Waschen und aussortieren, obwohl ich gleichzeitig schon in mancher Hinsicht auch die Citrinitas (also die goldene Phase) erreicht habe.
Das ist normal, dass die Phasen nebeneinander verlaufen, nur das Gewicht und der Fokus jeweils in bestimmten Zeiten ganz verstärkt auf eine Phase gelegt wird. Also bei mir jetzt (2026) schon sehr intensiv, später wird das ganz normal in mir kreisen, wie die vier Jahreszeiten.
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Da die Sommerferien anstehen wird zwar eher die goldene Phase seinen Raum haben, aber die ein oder andere Ladung werde ich bestimmt noch in die „Waschmaschine“ werfen.
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Kommt! Treffen wir uns im silbernen Mondlicht unter sanftem warmen Regen, der alten Teer hinwegspült.
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Eure Moni
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