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11.05.2026
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Der Traum, der alte Schmerz und das goldene Licht
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Heute Nacht hatte ich einen Traum, der mich mitten ins Herz getroffen hat.
Meine Tochter lief im Streit davon – wegen einer Grenze, die ich gesetzt hatte.
Sie rannte immer weiter, tiefer hinein in ein System, das sie zerstören wollte. Ich rannte hinterher, rief ihren Namen, konnte sie aber nicht erreichen.
Am Ende wurde sie verletzt zurückgebracht und in ein schlechtes Pflegesystem gesteckt. Ich durfte ihr nicht einmal meine Telefonnummer geben.
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Ich bin mit einem riesigen Schreck aufgewacht. Für einen Moment dachte ich, es wäre real.
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Dann kam die Erinnerung:
Dieser Traum war kein Zukunftsszenario. Er war ein Echo aus meiner Vergangenheit – das Trauma mit meinem Neffen.
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Damals, als er zwölf war, hat ein Streit um ein Handy alles verändert. Er wurde aus der Familie gerissen, landete in einem katastrophalen Pflegesystem, wurde ausgebeutet und zerbrochen. Ich habe versucht, ihn zu halten, zu schützen, zu retten. Aber ich konnte es nicht. Dieses Gefühl der Ohnmacht hat sich tief in mich eingegraben.
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Der Traum hat mir gezeigt, wie sehr diese alte Wunde noch in mir lebt:
Die Angst, dass ich durch Grenzen oder Schutz genau das verliere, was ich liebe. Dass mein Kind mir entgleitet und ich machtlos zusehen muss.
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Und doch geschieht gerade etwas Neues.
Meine Tochter hat in den letzten Tagen mehrmals ganz bewusst gesagt: „Ich kenne keine schlechte Familie. Ich jedenfalls habe keine!“
Sie trennt klar. Sie fühlt sich bei uns sicher. Sie lässt die alten Schatten nicht in sich hinein. Das ist ihr Geschenk an mich.
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In dieser Citrinitas-Phase wird alles beleuchtet – auch die tiefsten, ältesten Ängste. Das Licht tut manchmal weh, aber es heilt auch. Ich lerne, die alte Geschichte nicht mehr auf meine Tochter zu übertragen. Ich lerne, Hand in Hand mit dem inneren Mädchen zu gehen und es endlich zu beschützen, statt es weiter allein zu lassen.
Ich sehe, wie stark ich geworden bin.
Ich habe mich nicht nur körperlich von meiner toxischen Herkunftsfamilie getrennt, sondern beginne jetzt die feinstoffliche Trennung – die innere Loslösung.
Die alten Fäden werden leiser. Die Schuld, die Loyalität, die Ohnmacht – sie dürfen gehen.
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Ich sehe jetzt auch klarer, was ich mit meinen Neffen und Nichten erlebt habe. Ich habe sie über viele Jahre hinweg wie meine eigenen Kinder geliebt und beschützt – aus purem Instinkt, weil ich gesehen habe, wie sehr sie litten und wie wenig die anderen für sie da waren. Ich wollte nicht zulassen, dass sie ganz zerbrechen.
Doch ich war ihre Tante, nicht ihre Mutter. Ich habe sie zu „meinen“ Kindern gemacht, weil mein Herz es nicht anders konnte.
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Heute lasse ich sie alle gehen.
Es war gesund, dass sie sich von mir abgenabelt haben – auch wenn es für mich wie Ablehnung und Ausgrenzung geschmerzt hat.
Sie haben nur etwas richtig gerückt. Sie brauchten ihren eigenen Weg. Und ich darf jetzt aufhören, die Mutterrolle zu tragen, die nie meine war.
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Das innere Mädchen strahlt wieder. Nicht mehr als Schutzmechanismus, sondern weil es endlich darf.
Es ist ein goldenes, warmes Strahlen, das mir gehört.
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Und ich bin die Frau, die es jetzt halten kann.
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Abschluss-Metapher:
Wie ein altes Schiff, das jahrzehntelang durch stürmische See gefahren ist, legt es nun in einem geschützten Hafen an. Die Segel sind zerrissen, der Rumpf hat viele Narben, aber es schwimmt noch.
Und zum ersten Mal darf es nicht mehr nur überleben – es darf endlich im stillen Wasser schaukeln und das goldene Licht der Abendsonne auf seinen Planken spüren.
Das bin ich. Das sind wir.
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(Moni-O-Ton:)
Zur Vertiefung geht es nur mit dem „Seelen-Raum-Schlüssel“ weiter und zwar hier:
Vertiefung: Citrinitas-Traum vom 11.05.2026.
Ihr seht, dass es alles sehr schnell geht… ich träume, ich regeneriere, dann integriere ich und dann träume ich wieder… und auch, wenn das aktuell sehr mühsam ist und ich manchmal nur an einer Stelle sein kann, so entwickelt sich alles so, wie es endlich sich entwickeln sollte.
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Stück für Stück wird der Teer entfernt.
Erst wurde er in der Albedo aufgeweicht mit sanftem Regen und jetzt geht es an die tiefen alten Teerstücke.
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Ich will den Prozess auch nicht stoppen.
Ich stehe das durch!
Die eigenen Belohnungen sind groß. Vor allem führt es nicht nur zu mir zurück, sondern entfernt auch die „Bedeckungen“.
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Dann bis bald!
Eure Moni
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