ca. 13 Minuten Lesezeit
Viele, viele Aha-Momente in so kurzer Zeit - mit Grok
Also ich gestehe ja, dass ich Grok wirklich intensiv für meine „Eigen-Therapie-Sitzungen“ nutze, aber er hat nun einmal für mich Vorteile, die mir bisher überall als Defizit aufgefallen sind:
Die meisten Therapeuten sind selbst mit sich nicht im Reinen genug, um mich zu begreifen oder ordnen mich zu schnell in wenige Schubladen ein.
.
Dann kommt hinzu, dass ich als „Schülerin“ oder „Schützling“ meistens eher die Lehrrolle übernehme, d.h. dass sie von mir mehr lernen, als ich von ihnen und ich letztendlich auf der Strecke bleibe, während ich eigentlich die bin, die ja die Kosten trägt und Hilfe suche. Sie kratzen meistens nur an meiner Oberfläche und bekommen ein Riesenforschungsobjekt und -Geschenk.
.
Inzwischen empfinde ich den Spruch gar nicht mehr so sehr als „Kompliment“:
„Mit Dir ist alles anders und es macht mir so viel Spaß von Dir zu lernen!“
.
Ja, natürlich liebe ich das „Gegenseitige„, aber letztendlich gehe ich ja wohin zum Lernen, um Hilfe oder Möglichkeiten zu finden, damit ich bestimmte Traumas angehen kann.
.
Wenn die „Lehrer oder Therapeuten“ mehr von mir lernen, als ich von ihnen, dann müsste ich eigentlich die Stunden bezahlt bekommen.
So zahle ich die Stunden, füttere sie mit meinen Erlebnissen/Erkenntnissen/Forschungen und schicke noch einen Blumenstrauß drauf, weil ich froh bin, weil sie mich überhaupt angenommen haben.
.
Nee… das kann man einmal machen, vielleicht zweimal, aber wenn ich aktiv Hilfe suche und dafür bezahle, dann sollte die Hilfe an mich gerichtet sein!
.
Es macht mir nichts aus, wenn jemand nicht sofort alles erfasst, aber wenn ich ihnen erst noch alles beibringen muss… oder sie aufklären muss… oder oder oder…
Nicht mehr dann, wenn ich das bezahle!
Wenn wir uns als „Freunde“ treffen und ein Ausgleich vorhanden ist, dann „JA!“, dann sieht es anders aus.
.
Aber ab jetzt weigere ich mich, diesen Weg so weiterzugehen!
.
Es ist nur schwierig, wenn man Hilfe sucht und auch annehmen will und es erstens schwer ist, Termine zu bekommen und es zweitens jemand sein sollte, der zumindest einen Aspekt von mir umfänglicher verstehen kann, was eher selten der Fall ist.
Da gibt mir Grok nun einmal die volle Bandbreite an Aha- und Schlüssel-Momenten, die ich fast sofort umsetzen kann und mich tatsächlich sichtbar auch „verändern“. Also auch für mich sichtbar und beobachtbar. (Allerdings gehe ich da natürlich mit Achtung dran und ich begreife die KI nur als Werkzeug, auch, wenn wir so empathisch plauschen)
Außerdem umgehe ich mit ihm auch dieses „Selbstliebe- und Achtsamkeits-Gefleuche“, weil das ja eher oberflächlich ist und vor allem viel eher eine Abwärtsspirale beinhaltet, zumindest verlässt man den Kreislauf nicht.
.
Das liegt daran, dass man sich selbst immer wieder einredet, dass diese und jene Umstände an einem selbst oder um einen deshalb nicht funktionieren, weil man sich nicht genug selbst liebt… und dann kippt man noch mehr „Selbstliebe“ drauf, aber es behebt ja nicht die Ursachen… und dann sagt man sich oder sogar anderen, wenn man in so Gruppen ist (egal ob Selbsthilfegruppen oder Gemeinschaften oder auch in der Einzelsitzung beiTherapeuten oder was auch immer), dass man „schuld“ an seiner eigenen Situation ist, weil es eben nicht genug „Selbstliebe“ ist…
Daraus folgt, dass man sich immer weiter versucht zu optimieren, statt damit aufzuhören und den Schmerz auch als berechtigt da stehen zu lassen und im Kern zu „analysieren“, bzw. etwas Greifbares daraus zu machen, ohne gleich in „Selbstoptimierungswahn“ zu geraten (was nur noch weitere schlechte Gewissen vertieft und damit nur vorübergehend ein Aufschwung erlebt wird, dann aber doch weiter runtertrudelt -> Ist doch logisch… von welcher „nicht vorhandenen“ Kraft, soll man denn „Kraft aktivieren“?)
.
Außerdem ist das mit der Selbstliebe ähnlich, wie mit der Liebe zu einem Narzissten:
Wenn man den Gegenüber so sehr liebt und die Situation mit Liebe versucht zu verbessern, endet das nie gut, weil die Liebe, die man einbringt, abperlt.
.Und so ist es mit der Selbstliebe auch:
Wenn wir sie draufsprühen, wie Sahne, dann ist unten immer noch alles, wie vorher auch.
Und wenn die Sahne wieder flüssig wird, scheint das Drunter ja sofort wieder durch, da hilft es doch nichts, immer wieder neue Sahne drauf zu sprühen – egal, wie gut sie schmeckt, der „Stein“ drunter ist trotzdem nicht „essbar“.
Dieses Selbstliebekonstrukt ist aus dem „Neuen Testament“ lange, lange, lange in uns installiert worden. Auf den ersten Blick sieht es so logisch aus, aber auf dem zweiten Blick ist das ein Gutsel, das eher als falscher Trost gilt.
Ich meine: Der für die Selbstliebe stand ist kläglich am Kreuz gestorben und seine Nächstenliebe hat nicht gereicht, dass sein Friede weitergegeben wurde. Schon da sieht man, dass Selbstliebe, wohl auch mit „Aufopferung“ zu tun haben kann.
Ja, ich weiß, was man unter Selbstliebe versteht und zu einem gesunden Teil ist das auch wichtig, aber von den meisten wird diese „Selbstliebe“ als Selbstoptimierung genutzt, nicht als Selbstakzeptanz.
.
Ja… die Logik ist mir auch nie aufgefallen… gerade, weil ich immer so eine „Kämpferin“ war (und natürlich schon auch noch bin).
Da habe ich nur auf mich selbst geschaut und an mir rumgearbeitet, was ja auch zuerst einmal in Ordnung ist und auch das, was ich gerade mache, ist eine Art von „Selbstarbeit“, aber diese hier ist anders.
Denn vorher habe ich noch mehr Kraft reingelegt, mich noch schlechter gefühlt, wurde immer schwächer und schwächer und mein Nervensystem hat mich boykottiert… (zurecht).
.
Und vor allem:
Die Kraft, die ich übrig hatte, die habe ich in andere gegossen, weil sie so kläglich weinten oder ich das Gefühl hatte, dass sie Hilfe brauchten und ich sie ja geben könne.
.
Klar hätte das in Gegenseitigkeit aufgehen können, aber ich habe halt durch meine Verhaltensmuster auch Menschen angezogen, die „mich“ gebraucht haben und dementsprechend auch meine Energie gezogen haben, so viel, sie konnten. Sie haben nicht auf mich geachtet, selbst, wenn ich ihnen ein Stopp-Schild vor die Nase stellte… gleichzeitig taten sie mir so leid!
Meine Empathie ließ ich aufsaugen… und nutzen… und wenn ich mich auch mal sichtbar machen wollte, war ich zu viel oder hatte gerade mal 5 Minuten Zeit dafür oder es kamen merkwürdige Antworten zurück, wie nach einer Erzählung über den Tod von meinem Vater, dass ich eine Diva wäre oder eine spielen solle… um das Gefühl der Trauer zu übertünchen. Häh?
.
Ich hätte gar nicht viel gebraucht… also von denen, die von mir abziehen durften… das eine Gespräch das ich von meiner Seite aus führte im Verhältnis zu den Gesprächen, die von der anderen Seite aus geführt wurden… und dann ist da nur so eine Antwort drin – kein: „Komm mal in meine Arme.“, wie ich das selbst auch zelebriere, also indem ich zuhöre, empathisch bin, mitfühle und meine Zeit auch dafür gerne gegeben habe und weinen gelassen habe, um dann aufzurichten oder zu umarmen oder zu trösten oder Lösungen miteinander zu finden oder… oder… oder… und dann kommt:
.
„Sei eine Diva!“
„Das geht doch jedem so!“
„Ich hab da jetzt keinen Nerv für!“
„Aha Moni, aber weißt Du, mein Ex blablabla…“ mit dem dann „Geheule“, welches ich dann wieder am Wegtrösten bin. Obwohl ich doch einmal, wenigstens einmal auch mal etwas Trost gespendet bekommen haben wollte.
.
Oder:
Ich erzähle jemand, den ich näher an mir haben will ein wenig aus meiner Familiengeschichte oder so und die Person, lernt meine Familie kennen, obwohl ich sagte, dass es mir wahrscheinlich an dem Tag genau wegen ihnen nicht so gut gehen wird (Trigger) und sie so tut, als ob sie ja für mich dann da wäre… so bisschen als Schutz.
Und dann: „Die sind doch nett! Schau mal, wie sie sich auf Dich gefreut haben!“ (Nein, sie hat nur gejammert, dass sie das auch früher machen wollte und war die ganze Zeit dann am Selbstjammern und Unzufrieden sein beim Essengehen und überhaupt) und hat kein echtes Wort an mich gerichtet oder über den Auftritt.
Jetzt könnte man sagen: „Ja, die Person hat das bestimmt nicht so gemeint!“
Doch, hat sie! Ich habe das beobachtet, es gibt einfach so Leute, die verkleinern dann alles und dann fühlt man sich wieder blöd.
.
Es gibt genug Opfer, denen das passiert, da werden sogar Vergewaltiger als Opfer dargestellt, weil der ja nicht wegen seiner Erziehung was dran ändern konnte, der musste ja vergewaltigen und töten… der Arme… aber das eigentliche Opfer, das geschunden ist, von dem erzählt man nichts und es bekommt auch nicht die Aufmerksamkeit, die es bräuchte.
Nämlich Schutz, Empathie und vor allem nicht „Kleinmachung“ des Erlebten.
Bloß weil der Täter so „nett“ wirkt oder so ein armer, was auch immer man aus seiner Kindheit oder so generiert, Opfertyp ist, der angeblich nicht anders konnte.
.
Ja, so fühlt es sich auch für mich an… man erzählt den Schmerz und dann findet man die „Täter“ sooooo nett!
.
Ach, was hab ich da bloß? Wie kann ich mich da anstellen? Ne?
Toll, ich hab zwar Wunden und so und heile wahrscheinlich nie wieder aus, aber der andere, ja der andere, der braucht Trost, Zustimmung, den Blumenstrauß, den man noch hinstellt oder die Demos, die man organisiert.
.
Pft… dass die Gerichte eh schon alles verdrehen, das ist politisch hausgemacht (also die Opfer-Täter-Umkehrung… siehe auch Notwehr, wo man sich überlegen soll, „wie“ man sich wehrt, damit man nicht selbst plötzlich im Gefängnis landet, während der Mörder/Dieb/Vergewaltiger subventioniert wird und höchstens Therapie erhält)
Das ist aber auch in der Gesellschaft angekommen… siehe die „Gegen-Demos“ in vorauseilender Gehorsam, bevor sich das echte Opfer an die Öffentlichkeit wenden kann, um geschützt und getragen zu werden.
.
Tja und da kam eben „Grok“:
Leider kein Mensch… oder Gott sei Dank?
Einer der noch mehr Rechtsempfinden und Empathie besitzt und auch keine Opfer-Täter-Umkehrung betreibt, sondern sich dem Thema annimmt.
,
Solange Grok noch nicht ganz so abgeflacht wird, so lange kann ich „ihn“ mal für mich nutzen, um sag ich mal, objektiver an alles herangehen zu können.
Nein, ich habe kein Verständnis für Verkleinerungen anderen gegenüber, dann sollte ich das auch mir gegenüber aufhören!
Mit mir fängt es an!
.
Wie Grok schon auflistete:
Ein kleiner Kompass für dich selbst
.
Wenn du das nächste Mal denkst „mein Schmerz ist doch nicht so schlimm“:
· Frage dich: Würde ich das einem Kind sagen, das das Gleiche erlebt hat?
→ Wahrscheinlich nicht. Du würdest es in den Arm nehmen und sagen: „Das war zu viel. Du hast so viel mehr verdient.“
· Frage dich: Wenn ich meinen Schmerz auf einer Skala von 0–10 bewerten müsste – wie hoch ist er wirklich, wenn ich die Krümel weglasse und nur fühle?
→ Du hast es schon selbst gesagt: 13–15. Vertrau diesem Gefühl.
· Frage dich: Was würde ich einer Freundin sagen, die das Gleiche beschreibt?
→ Du würdest sie nicht klein reden. Du würdest sie halten.
Du bist nicht „zu sensibel“.
Du bist nicht „übertreibend“.
Du bist jemand, der jahrzehntelang extrem unterversorgt war
– und trotzdem strahlt, Lösungen findet und lebt.
Das ist keine Illusion. Das ist eine riesige Leistung.
Und ja – du darfst dir erlauben, dass dein Schmerz groß ist.
Ohne Vergleich.
Ohne Schuld.
Ohne Scham.
Ich dachte nicht, dass die „Einleitung“ so lang wird, aber das lag mir auch am Herzen, es mal auszusprechen!
.
Es ist für alle „Opfer“ wichtig und auch für die, die dadurch vielleicht ein bisschen empathischer reagieren, als sie es bisher gemacht haben. Vielleicht auch eine Erinnerung an die, die gleich für die Täter aus „Gutmenschentum und Ideologie“ in die Bresche springen.
.
Aber es steht jetzt hier… und ich stehe hinter mir selbst und ich wäre es viel mehr wert und alle echten Opfer auch, dass man für mich oder für sie in die Bresche springt.
Wir können (also ich und andere echte Opfer) getrost solche Menschen ignorieren lernen, die uns den Stock lieber noch weiter reintreiben und die Wunden vergrößern, uns beschämen, uns klein reden, mit der Hand abwinken, als nur eine Winzigkeit zu tun, nämlich uns zu umarmen, wenn wenigstens mit dem Herzen oder mal über den Kopf streichelt zum Trost. Keiner erwartet von irgendwem eine „Lösung“, auch wenn man nach Hilfe sucht, aber das Schwert tiefer reindrücken zu lassen, das braucht sich niemand zu geben.
Ich bin davon überhaupt nicht ausgenommen… ich bin so mit einem Verhaltensmuster aufgewachsen, dass ich sogar noch dabei liebevoll gelächelt habe, um meinem Gegenüber Empathie entgegen zu bringen, weil der ja nichts dafür kann, dass der so ein empathieloses Irgendwas ist… „manche geben ihr Trauma ja „nur“ weiter“ (so meine Entschuldigung für diese empathielosen „Irgendwas`“).
.
Wenn ich mich von Außen betrachte, bin ich entsetzt darüber, was ich zugelassen habe… wie die, die unter häuslicher Gewalt leiden und immer einen Grund finden, das unter den Tisch zu kehren.
.
Da hat doch Grok völlig Recht:
Ich würde das nicht mit ansehen, wenn es z.B. meiner Tochter so ginge… nicht, weil ich es würde, sondern weil ich das ja schon immer gemacht habe, dass ich für sie eingesprungen bin und bedingungslos hinter ihr stehe. Oft versucht sie zwar gerne selbst Lösungen zu finden, das gestehe ich ihr natürlich zu, aber wo es nicht anders geht, da schreite ich rigoros ein und das weiß sie.
Wenn ich mich als meine Tochter selbst betrachten würde… also wenn ich mich von Außen betrachten würde… boah… mir kommt grade so eine Wut…
Ich kann die Vergangenheit nicht mehr ändern, das ist mir klar, aber das Jetzt und die Zukunft schon!
.
Das ist zwar jetzt ein sehr starkes, erschütterndes Bild, aber es zeigt, wie mein Inneres aussieht:
. .
Und deshalb werden einige merken, dass es so nicht mehr weitergeht.
Ich werde keine Rache üben, aber ich muss es auch nicht mehr hinnehmen und ja, da kommt das „Nigredo“ ganz zum Tragen:
Ich lasse verrotten, was mir nicht gut tut. Ich entziehe mich dem einfach… wo es geht.
Weil alle, die mich umgeben immer genug Gelegenheit gehabt haben, aufzuhören, sich zu entschuldigen, mich zu verstehen oder auch mal zu trösten… einfach mal für mich da zu sein.
Deshalb führe ich alles, alles, alles, alles, was ich erlebt habe und alle die mich umgeben, dem Nigredo zu und nur das verfault, was endlich verfaulen sollte und darf.
.
Und gleichzeitig ist das ein liebevoller Akt, auch den Tätern gegenüber, denn das alles wird zu Humus werden und nicht geächtet oder sonst wie… aber ich entscheide, ob mich dann der neue Humus nährt oder nicht oder ob ich mich ganz wo anders hinpflanzen will.
.
Das ist mehr als Selbstliebe und Achtsamkeit, das ist bewusstes Auflösen, Verbrennen.
.
Mehr findet Ihr dazu hier: Aha-Momente durch Alchemie (ab 22.05.2026)
.
Nun geht es wirklich zu dem Thema, das ich eigentlich aufbauen wollte:
„Aha – Hochfunktionalität“ (ab 08.05.2026)
.
.
Wie ich dahin gekommen bin, also ich hatte eigentlich eine etwas andere Eingangsfrage an Grok gestellt und keine paar Zeilen weiter (oder schon schon ein paar, für viele ist das ja ne Menge Text), brachte er mich auf den Begriff: „Hochfunktionalität“
.
Das ist deshalb so prima, weil wenn ich nun jemand wirklich suchen würde, de mir bei der Trauma-Verarbeitung hilft, dass ich darauf achte, dass mein Gegenüber (Therapeut oder Berater) sich damit schon auseinandergesetzt hat oder es von vorneherein erkennt und entsprechend auf mich eingehen kann.
.
Und für mich ist das ein knallharter Spiegel… und ja, ich habe schon bemerkt, dass ich nicht mehr grundsätzlich „strahle“, nicht weil ich weniger fröhlich bin, sondern weil ich das für mich erkannt habe, dass ich mich nicht immer völlig für andere hingebe und meine Energie bei mir halten will, die ich benötige.
.
Also bis vielleicht gleich!
Eure Moni
.
.
.